Vorgaben zum Abitur 2014 Für Schülerinnen und Schüler, die zum Schuljahresbeginn 2011/2012 in die gymnasiale Oberstufe eintreten, werden die Vorgaben zur Vorbereitung auf die schriftlichen Prüfungen im Abitur 2014 im Unterricht der Qualifikationsphase erlassen. Nachdem es im Vorjahr wegen des Doppeljahrgangs 2013 keine Ände-rungen gegenüber den Vorgaben für das Abitur 2012 gegeben hat, werden für 2014 Modifikationen insbesondere in den modernen Fremdsprachen und in Mathematik vorgenommen. |
Zu BASS 13 – 32 Nr. 6
Vorgaben
zur Vorbereitung auf die schriftlichen Prüfungen
im Abitur 2014
RdErl. des Ministeriums für Schule und Weiterbildung
v. 18. 8. 2011 – 525-6.03.15.06-99815
Bezug: 1.
§ 33 der Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe
(APO-GOSt – BASS 13 – 32 Nr. 3.1)
2. Richtlinien und Lehrpläne für die Fächer der gymnasialen Oberstufe in Nordrhein-Westfalen vom 17. 3. 1999
(RdErl. v. 3. 3. 1999 – BASS 15 – 31 Nr. 1.0)
3. Verordnung über die Abiturprüfung für Externe
(PO-Externe-A) vom 30. Januar 2000 (BASS 19 – 33 Nr. 2)
4. Verordnung über die Abiturprüfung für Schülerinnen und Schüler an Waldorf-Schulen
(PO-Waldorf) vom 31. Januar 2000 (BASS 13 – 51 Nr. 1.1)
1. Zur Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die schriftlichen Prüfungen mit zentral gestellten Aufgaben im Abitur 2014 an Gymnasien und Gesamtschulen werden Vorgaben erlassen. Wegen des Doppeljahrgangs 2013 waren die Vorgaben im Übergang von 2012 nach 2013 weitgehend unverändert geblieben, sodass zwei Jahrgänge hintereinander nach denselben Vorgaben zum Abitur geführt werden. Für das Jahr 2014 sind wesentliche Änderungen in den modernen Fremdsprachen und in Mathematik vorgenommen worden. Für die modernen Fremdsprachen ist erstmals von der Nennung konkreter Lektüren abgesehen worden, die Auswahl im Rahmen der genannten Schwerpunkte obliegt den Lehrkräften. Damit einher geht in der Regel eine genauere Übersicht über die Zieltextformate und eine präzisere Zuordnung von inhaltlichen Schwerpunkten, Kurstypen sowie Ausgangs- und Zieltexten. In Mathematik wird die Anzahl der zur Auswahl stehenden Aufgaben reduziert. Dies betrifft die nur selten angewählten Aufgaben zur Abbildungsgeometrie und zum Schätzen von Parametern in der Stochastik. Darüber hinaus wird im Grundkurs durch den Verzicht auf eine Analysisaufgabe bei dem Werkzeug WTR die Gleichgewichtigkeit bzgl. der Aufgabenanzahl gegenüber dem Werkzeug CAS hergestellt. Gleichwohl werden die im Fach Mathematik anzustrebenden Kompetenzen und deren Überprüfung durch die noch verbliebenen Schwerpunktsetzungen adäquat repräsentiert.
In den übrigen Fächern wurden die Vorgaben in dem Maße verändert, wie es vor dem Doppeljahrgang üblich war, das heißt, strukturelle Änderungen wurden nicht vorgenommen, sondern es wurden in der Regel an einzelnen Stellen inhaltliche Schwerpunkte ausgetauscht.
Gemäß VV 33.2 zu § 33 Abs. 2 APO-GOSt gelten die Vorgaben auch für Schülerinnen und Schüler, die im Jahr 2014 die Abiturprüfung wiederholen. Sie sind von den Schulen über die sie betreffenden Änderungen rechtzeitig und aktenkundig zu informieren sowie bei der Vorbereitung auf zwischenzeitlich geänderte Schwerpunkte geeignet zu unterstützen. Die Vorbereitung auf die Abiturprüfung entsprechend den Vorgaben bleibt jedoch grundsätzlich in der Verantwortung der Schülerinnen und Schüler selbst.
2. Die Vorgaben gelten für die schriftlichen Prüfungen im Rahmen der Externenprüfung und für die Abiturprüfungen an den Waldorf-Schulen in den zentralen Prüfungsfächern analog.
3. Die Vorgaben sind zum Download im Bildungsserver des Landes Nordrhein-Westfalen (www.standardsicherung.nrw.de) eingestellt. Zentrale Hinweise zur Umsetzung dieser Vorgaben, die sich bezogen auf die einzelnen Fächer ggf. im Kontext der Beratungen durch die Fachaufsicht der Bezirksregierungen und innerhalb der Schulen ergeben, werden kontinuierlich ebenfalls dort zugänglich gemacht.
ABl. NRW. 10/11 S. 566